Grundschüler gehen weiterhin gerne zu Fuß

Arnbruck: Bereits seit dem Frühjahr 2014 läuft das Projekt: „Ich gehe gerne zu Fuß“ an der Arnbrucker Grundschule. „Der Eifer der Kinder hat nicht nachgelassen, das freut uns besonders“, berichtet Rektorin Hilde Brem. Die älteren Schüler fungieren dabei als Paten für die kleineren, indem sie ihnen auf dem Weg zur Schule ein Vorbild sind, sei es beim geordneten Gehen auf dem Bürgersteig oder beim Überqueren der Straße.  Auch einzelne Eltern begleiten die Mädchen und Buben auf ihrem Schulweg.“ Für die Schüler ist es wichtig sich bereits morgens an der frischen Luft zu bewegen und damit wach in den Schultag zu starten. Außerdem macht es ihnen Freude, sich mit ihren Klassenkameraden bereits vor Unterrichtsbeginn zu treffen und Neuigkeiten oder Erlebtes auszutauschen“, weiß Lehrerin Margret Kilger, die Initiatorin der Zu-Fuß-Aktion. Polizeihauptkommissar Gottfried Seidl und seine Nachfolgerin Polizei-Hauptmeisterin Karin Simmet verfolgen das Projekt aufmerksam. Beim gemeinsamen Treffpunkt auf dem Arnbrucker Dorfplatz ermunterten sie die Schüler weiterhin fleißig zu Fuß zu gehen und begleiteten sie anschließend bis zur Schule, um sich davon zu überzeugen, dass die Schulkinder auch sicher im Straßenverkehr unterwegs sind. Seidl und Simmet würdigten aber auch das Engagement der Viert- und Drittklässler, die als Schulbuspaten den Jüngeren ein Vorbild seien, denn auch beim Einsteigen und bei der Fahrt im Schulbus sei es wichtig, sich korrekt zu verhalten. Bürgermeister Hermann Brandl zeigte sich ebenfalls von der Zu-Fuß-Aktion von Anfang an begeistert. Er veranlasste, dass an der Eckerstraße ein Schild aufgestellt wurde, dass die Autofahrer zu erhöhter Vorsicht mahnt, weil Schulkinder die Straße überqueren. Am vergangenen Freitag traf er auch am vereinbarten Treffpunkt auf dem Dorfplatz ein und begleitete von da aus die Mädchen und Buben auf ihrem Weg bis zur Schulhaustür.