Eltern bauen Stationen nach

Die Experimentierausstellung Miniphänomenta war im Dezember 2015 an der Arnbrucker Schule zu Gast. Ziel der Wanderausstellung ist es auch, dass die Grundschuleltern die Lieblingsstationen der Kinder nachbauen. Einige Eltern sind bereits fleißig dabei. Hier die ersten Bilder von den fertigen Stationen! Weitere Stationen sind in Arbeit, Fotos folgen.

So bauten Emilia aus der 4. Klasse und ihr Papa das "3-Zeiten-Pendel" nach. Tausend Dank! Es ist sehr schön geworden. Inzwischen wissen auch unsere Kleinen schon, woher es diesen Namen hat.

Auch Theresa und ihr Papa sowie Emily und ihr Papa (nicht im Bild) bauten eine Station nach. Das "Rohr-Xylofon" gehört ebenfalls zu den Lieblingsstationen der Kinder. Tausend Dank auch an euch!!!

Inzwischen ist schon die dritte Station eingetroffen. Julia Schaffer und ihr Papa haben die "Langsamste Bahn" nachgebaut. Auch der Opa hat mitgeholfen.

Die Station ist extra so gebaut, dass man sie leicht zerlegen kann. Wir freuen uns sehr über eure Hilfe. Tausend Dank auch an euch!

Die fleißigen Helfer haben die Arbeit auch in vielen Fotos dokumentiert! Ihr seid echt spitze!

 

Schüler und Eltern bauen weitere Experimentierstationen

 

Grundschule Arnbruck auf dem Weg zur Miniphänomenta - Schule

 

Arnbruck: Zahlreiche Eltern sind dem Aufruf von Studienrätin Margret Kilger gefolgt und haben Stationen zum Experimentieren für die Schüler nachgebaut.

 

So können die Kinder nun einen Blick in die Unendlichkeit tun, in der sich ein Spielzeugauto unzählige Male spiegelt. Auch mithilfe zweier Elektroden auf einem Bleistiftstrich Töne zu erzeugen, stellt für die Schüler kein Problem mehr dar. Mit einem Magneten formen die Kinder Gebilde aus Eisenspänen, die sich in einem Glaskasten befinden. Die größte Anziehung übt für die Kinder die sogenannte Dunkelkammer aus. Dies ist eine mit schwarzem Stoff umrahmte Kabine, in der sich ein großer Spiegel befindet, in dem sich die Kinder einmal in „einem anderen Licht betrachten können“.

 

„Es ist wirklich toll, was unsere Eltern hier alles an Experimentierstationen gebaut haben“, freut sich Margret Kilger. Auch Schulleiterin Hilde Brem zeigt sich begeistert von dem Engagement der Schülereltern. „Nachdem die Miniphänomenta, eine Versuchsausstellung mit 52 Stationen zum Forschen, in unserer Schule zu Gast war, hatten wir uns vorgenommen selbst eine dauerhafte kleine Miniphänomenta in unserer Schule aufzubauen“, so die Rektorin. „Ich möchte allen Eltern und Sponsoren, die uns bei diesem Projekt unterstützt haben ein ganz großes Dankeschön aussprechen. Ihre Namen werden zudem auf den jeweiligen Stationen verewigt. Für die einzelnen Stationen hat Schreiner Tobias Tremmel stabile Holzpodeste hergestellt und keinen Arbeitslohn dafür berechnet. Frau Rosemarie Kaeser hat mit ihrer Spende den „Blick in die Unendlichkeit“ finanziert. Die Lieblingsstation der Kinder, die sogenannte Dunkelkammer haben die Schüler der vierten Klasse gemeinsam mit Lehramtsstudent Martin Drechsler und Werklehrerin Irmgard Heiland-Dassing zusammengebaut. Gerd Schulz hat den „Tönenden Bleistiftstrich“ angefertigt und Matthias Köppl den Glaskasten mit den Eisenspänen. Weitere Stationen sind bereits in Arbeit.

 

Die Kinder erhalten jeden Morgen vor dem Unterricht ausreichend Gelegenheit an den Stationen zu spielen, auszuprobieren und zu beobachten und so ihrem Forschungsdrang nachzukommen.

 

„Als Nächstes streben wir an, uns als „Miniphänomenta –Schule“ vom Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft e.V. zertifizieren zu lassen“, so Margret Kilger, die das Projekt an der Grundschule Arnbruck initiiert hatte.

 

Fotos:

 

Sandro experimentiert auf der Bleistifttonleiter, die sein Papa gebaut hat.

 

Melanies Papa hat den Glaskasten für die Eisenspäne gebaut.

 

Jule und Leni vor dem Blick in die Unendlichkeit. Ihr Papa hat die Podeste für die einzelnen Stationen gebaut.

 

Die Schüler der vierten Klasse bauen mit Martin Drechsler die Dunkelkammer zusammen.